Chakren ausgleichen mit Meditation

So gleichst Du Deine Chakren aus

Die verschiedenen Energiezentren in unserem Körper, die im Sanskrit Chakren genannt werden, haben einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf unser alltägliches Leben, auch wenn uns dies selten bis gar nicht bewusst ist. Die Chakren beeinflussen unsere Gefühle, unser Denken und auch unser Handeln. Aber auch bei Krankheiten lohnt es sich genauer hinzuschauen. Denn diese sind auch eine Folge von Blockaden in unseren Chakren. Die Art der Krankheit gibt uns einen wertvollen Hinweis darauf, welches Chakra nicht mehr ausgeglichen ist.

Wozu es wichtig ist, Chakren auszugleichen

Im Gegensatz zu Veränderungen innerhalb einer therapeutischen Behandlung erfolgt die Heilung der Chakren über einen anderen Weg. Es ist nicht notwendig, die emotionale Ursache für die Blockade zu erinnern. Ganz losgelöst von der Ursache des Problems werden die betroffenen Chakren durch bestimmte Techniken energetisch gereinigt, so dass die Blockade aufgehoben wird und die Lebensenergie wieder frei fließen kann. Damit können Lebensthemen aufgelöst, aber auch durch ein Burnout entstandene Symptome gelindert werden. Diese freigesetzte Energie können wir in unserem Alltag frei nutzen.

Die Behandlung und Reinigung der Chakren sowie der Ausgleich der Chakren untereinander bewirken Entspannung, Entgiftung und eine verbesserte Versorgung mit Lebensenergie. Und dies ist die Voraussetzung dafür, sowohl körperlich als auch psychisch gesund zu sein. Eine regelmäßige Reinigung Deiner Chakren ist daher auch eine wirksame Burnout-Prävention.

Unsere 7 Haupt-Chakren

Die sieben Haupt-Chakren werden auf einer Achse nahe der Wirbelsäule lokalisiert. Diese Achse ist der Hauptenergiekanal und wird als Sushumna-Kanal bezeichnet. Wenn der Energiezustand der Chakren ausgeglichen ist, reichen die Wurzeln in diesen Sushumna-Kanal hinein. Auch wenn die Chakren rein energetischer Natur sind, versorgen sie den physischen Körper dennoch mit energetischen Informationen. Dies gilt besonders für die endokrinen Drüsen.

Das erste Chakra ist das am Steißbein liegende Wurzel-Chakra, auf Sanskrit Muladhara genannt. Wie der Name schon sagt, repräsentiert dieses Chakra unsere Wurzeln und unser Gefühl der Zugehörigkeit. Hier geht es um die Lebensthemen Sicherheit und Urvertrauen, aber auch Lebenskraft und Lebenswillen. Eine Störung in diesem Chakra kann zu Stress, Nervosität, Abhängigkeiten und Depressionen führen.

Das zweite Chakra liegt etwa eine Handbreit unter dem Bauchnabel und ist das Sakral-Chakra. Es wird im Sanskrit als Svadhisthana-Chakra bezeichnet. Hier geht es um die Themen Lebensfreude und Emotionen sowie Sinnlichkeit und Sexualität. Ein unausgeglichenes Sakral-Chakra kann unterdrückte Emotionen und Depressionen, aber auch Überanpassung und Süchten verursachen.  

Beim dritten Chakra handelt es sich um das Solarplexus-Chakra bzw. in Sanskrit Manipura-Chakra. Auch hier weist der Name auf den Sitz dieses Chakras hin: Es liegt etwas oberhalb des Bauchnabels auf der Höhe des sog. Sonnengeflechtes. Bei diesem Chakra geht es um die Beziehung zu uns selbst. Es steht auch für die Entwicklung unseres Ichs, unserer Ideen und für das Finden unseres eigenen Weges. Die Lebensthemen des Solarplexus-Chakras sind Gefühle und Macht. Blockaden in diesem Chakra können zu emotionalem Ungleichgewicht wie Angst vor Ablehnung und Kritik, ein geringes Selbstwertgefühl, Süchte, Ängste und Schlafstörungen führen. Dies sind alles Themen, die eng im Zusammenhang mit einem Burnout stehen.

Das Anahata-Chakra ist das Herz-Chakra. Es liegt natürlich im Bereich des Herzens und steht im engen Zusammenhang mit unseren Emotionen. Dieses Chakra ist der Sitz der bedingungslosen Liebe, unseres Mitgefühls und unserer Menschlichkeit. Entfremdung, Selbstzerstörung, Verlassenheit und Angst vor Einsamkeit können Ausdruck eines unausgeglichenen Herz-Chakras sein.

Chakren ausgleichen

Das Hals-Chakra heißt in Sanskrit Vishuddha. Es liegt am Hals auf der Höhe der Kehle. Bei diesem Chakra geht es um die Kommunikation mit anderen Menschen. Es ist zuständig für unseren Ausdruck nach außen hin, d.h. wie wir uns nach außen hin darstellen und ausdrücken und wer wir sind. Eine Unausgeglichenheit in diesem Chakra kann Angst, keine Macht, Willenskraft, Kontrolle oder Wahl zu haben, zur Folge haben.

Ajna ist das Stirn-Chakra und damit das sechste Chakra. Dabei handelt es sich um unser drittes Auge. Es steht in Zusammenhang mit unseren Visionen und der Macht unseres Geistes. Bei diesem Chakra ist das Lebensthema Selbsterkenntnis. Ein unausgeglichenes Ajna-Chakra kann sich in Konzentrationsmangel, Unsicherheit, Stimmungsschwankungen und keinem Kontakt zur eigenen Intuition äußern.

Das siebte Chakra ist das Kronen- oder auch Scheitel-Chakra. Im Sanskrit nennt man es Sahasrara-Chakra. Es liegt oberhalb unseres Scheitels und damit außerhalb unseres Körpers. Es ist nach oben hin geöffnet. Dieses Chakra ist mit unserer Spiritualität verbunden. Es geht aber auch darum, was wir im Leben erreichen wollen, also um unsere Vision. Es geht um die Lebensthemen Selbstverwirklichung und innerer Frieden. Ein unausgeglichenes Kronen-Chakra kann in Langeweile, Depressionen, Gedächtnisstörungen, Albträumen oder auch Apathie seinen Ausdruck finden.

So heilst Du Deine Chakren

Es gibt sehr unterschiedliche Methoden, die Chakren zu reinigen und auszugleichen. Dazu gehören unter anderem Imaginationsübungen, Meditationen, Yoga, die Nutzung von Heilsteinen, binaurale Beats, ätherische Öle, aber auch das Ändern von schädigenden Gewohnheiten. Auch bestimmte Nahrungsmittel können die Heilung der Chakren fördern.

Sind die aufgetretenen Probleme eher physischer Natur, kann es helfen, Yoga zu praktizieren oder die Ernährung umzustellen. Auch Akupunktur kann die Chakren ausgleichen. Geht es aber mehr um psychische Symptome, kann es hilfreicher sein, Meditationen, Heilsteine und ätherische Öle zum Ausgleich der Chakren einzusetzen.

Das Ändern schlechter Gewohnheiten

An dieser Stelle möchte ich näher darauf eingehen, wie das Ändern schlechter Gewohnheiten in neue konstruktivere Gewohnheiten dazu beitragen kann, die Chakren zu heilen. In einem ersten Schritt geht es darum, ungünstige Verhaltensmuster in unserem Alltag zu erkennen. Können wir sie dann durchbrechen, hat dies einen großen Einfluss auf unsere Lebensenergie und auch auf unsere Chakren. Doch wir können erst dann etwas verändern, nachdem uns das Problem bewusst geworden ist.

Vielleicht fällt Dir auf, dass Du in Deiner Beziehung immer Deine Bedürfnisse und Wünsche zurückstellst. Dies wäre ein Hinweis auf ein blockiertes Hals-Chakra. Überlege Dir in einem solchen Fall, wie Du Dich das nächste Mal in einer vergleichbaren Situation für Deine Bedürfnisse stark machen möchtest. Dies kannst Du in der Imagination schon einmal „trocken“ üben. Umso leichter wird es Dir in der nächsten Situation tatsächlich gelingen. Jeder neue Schritt wird Dich Deinem Ziel näherbringen.

Natürlich braucht es Geduld und Zeit, ein seit Jahren verinnerlichtes Verhaltensmuster tatsächlich zu verändern. Am besten wiederholst Du das gewünschte Verhalten so oft wie möglich. Sind die neuen Gewohnheiten dann erst einmal etabliert, werden es Dir Deine Chakren danken.


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